Landwirtschaft 2.0: Transparenz und Verbrauchermacht

Die aktuelle Agrarpolitik unterstützt derzeit hauptsächlich die Agarindustrie und große Agarunternehmen. Dies soll sich ändern, ginge es nach den Piraten. Der Weg dorthin führt über Änderungen bei den Subventionen, die Kennzeichnung von Nahrungsmitteln im Regal und das Begreifen der eigenen Macht als Konsument.

Einladung Veranstaltung am 20.07.2013

Über eine „Landwirtschaft 2.0“ werden am 20. Juli ab 19 Uhr drei Landtagskandidaten der bayerischen Piraten im Nachbarschaftshaus Gostenhof in Nürnberg referieren. Im Anschluss haben alle Anwesenden die Möglichkeit, über Mittel und Möglichkeiten einer neuen Politik zu diskutieren.

Subventionen werden nach Fläche gezahlt. Wer mehr Land hat, bekommt mehr. Doch die Fixkosten pro ha Wirtschaftsfläche bleiben gleich, und so werden Großbauern und die Agrarindustrie unverhältnismäßig stark gefördert. Wie könnte man raus aus dieser Ungerechtigkeit?
Referent: Hilmar Vogel, Landtagskandidat aus Fürth

Die Deklaration von Inhaltsstoffen von Lebensmitteln ist unzureichend. Viele Allergene schaffen es nicht auf die Verpackung. Auch bei Grundnahrungsmitteln wie Milch oder Käse sind Inhaltsstoffe so gut wie gar nicht ausgewiesen. Was könnte man hier besser machen?
Referentin: Christina Grandrath, Landtagskandidatin aus Nürnberg

Konsumentenmacht ausspielen heißt, jeden Tag wählen. Der Gang zur Kasse ist der zur Wahlurne, das Geldstück ist der Stimmzettel. Die Wirtschaftslehre nennt es Nachfrage – auch wenn Wirtschaftsu

nternehmen ständig versuchen, den Verbraucherwillen durch Werbetricks zu manipulieren Wie frei entscheiden wir uns wirklich?
Referentin: Michaela Keupp, Landtagskandidatin aus Würzburg


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